Service für Urologen
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Kooperation zur Versorgungsforschung mit der DIFA-Datanet GmbH

difa-logoDie SgDU Servicegesellschaft der Deutschen Urologen mbH hat mit dem Ziel der Verbesserung der Versorgungsforschung in der Urologie eine Kooperation mit der DIFA-Datanet GmbH (DDN) geschlossen. Die DDN ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Deutschen Instituts für fachärztliche Versorgungsforschung GmbH (DIFA) und der IMS Health Beteiligungsgesellschaft mbH. Das Versorgungsforschungsinstitut DIFA wurde vom Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e. V. (SpiFa) gegründet, um die fachärztliche Versorgung und das Zusammenwirken der Fachärzte mit anderen Leistungserbringern sowie medizinisch tätigen Unternehmen zu erforschen und deren Zusammenwirken zur Verbesserung der Versorgung zu fördern. Die IMS ist ein führender internationaler Anbieter von Informationsdienstleistungen im Gesundheitswesen, der seine Partner dabei unterstützt, ihre medizinischen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Ergebnisse zu verbessern.


Die DDN erbringt im Rahmen der Kooperation mit der SgDU umfangreiche Dienstleistungen im Zusammenhang mit Datenanalysen im Gesundheitsbereich und verfolgt hierbei das Ziel, die urologische Fachärzteschaft in die Prozesse der Datenerhebung, Datenlieferung und der Nutzung der Ergebnisse transparent einzubinden. Außerdem will die DDN die Qualität der Datenerhebung verbessern und die Nutzungsmöglichkeiten erweitern. Die beteiligten Kooperationspartner sind davon überzeugt, dass die bessere Verfügbarkeit von Daten für die Versorgungsforschung dem Wohle der Allgemeinheit und aller teilnehmenden urologischen Ärzte dient. Im Vordergrund wird die Erhebung, Aufbereitung und Auswertung von Versorgungsdaten in Kooperation mit Leistungserbringern im Rahmen von regelmäßigen monatlichen Datenübermittlungen und besonderen anlassbezogenen Studien stehen.

Die ambulante fachärztliche Versorgung spielt in der Versorgungsforschung eine besonders wichtige Rolle. Die Anzahl und Tiefe der medizinischen und auf die Versorgungsrealität bezogenen Fragestellungen ist in diesem Segment am höchsten, weil sich die fortschreitende fachliche Spezialisierung mit einer häufig langfristigen und kontinuierlichen Betreuung von Patienten verbindet. Deshalb sind longitudinale Betrachtungen des Krankheits- und Therapieverlaufs besonders relevant. Eine notwendige Basis hierfür ist die möglichst lückenlose und regelmäßige Übermittlung von Rohdaten aus der medizinischen Versorgungsdokumentation. Die Übermittlung der Rohdaten erfolgt unter strenger Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.
In Kürze werden weitere Informationen zur Kooperation sowie erste konkrete Projekte u.a. im Rahmen der 10. Netzkonferenz auf dem diesjährigen Urologen-Kongress im September in Dresden vorgestellt.

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